Das Protokoll: TCP/IP (2/2)

Funktionsweise

TCP/IP besteht aus zwei Ebenen (Layern): Der obere Layer, das Transmission Control Protocol "TCP" zerlegt zuerst die zu sendenden Daten in viele kleine Pakete, die dann über das Internet an den Zielrechner geschickt werden. Dort werden die Pakete mit Hilfe von TCP wieder zusammen.gesetzt.

Der untere Layer, das Internet Protocol "IP" kümmert sich dabei um die Adressierung der Packete, damit diese auch wirklich zum richtigen Ziel gelangen. Jeder Knoten, den das betreffende Paket auf seinem Weg durch das Internet durchläuft, prüft diese Adresse, um zu wissen, wohin das Paket geroutet (→ Glossar) werden möchte. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass verschiedene Pakete einer verschickten Datei unterschiedliche Routen durch das Internet benutzen, wichtig ist aber, dass am Ende das gewünschte Ziel erreicht wird.

Ausfallsicherheit

TCP an sich braucht keine ständige Verbindung, bis alle Pakete abgearbeitet sind. Deswegen können sich auf den Netzwerkpfaden Pakete unterschiedlicher Dateien hintereinander einreihen, was viel Ressourcen schont. Diese Fähigkeit in Kombination mit dem effizienten Routing ermöglicht natürlich genau die Ausfallsicherheit dar, die dem Grundgedanken eines dezentralisierten Internets entspricht: Das Netzwerk kann so den Ausfall von diversen Computer(-Subnetzen) ohne Datentransferverlust verkraften.

TCP/IP: Zerlegen, Verschicken, Zusammensetzen

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